Stefan Schimmel

„Ohne Schmarrn“

Sa, 07. Mai 2022, 20:00 Uhr
Laufen, Salzachhalle

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Die Veranstaltung wird vom 27.11.2021 auf den 07.05.2022 verschoben.

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Mit dem Debütabend seines ersten Programms hat für ihn eine Reise ohne Koffer begonnen. Ohne Koffer, weil die Reise schlichtweg nicht geplant war. Acht ausverkaufte Shows im Reichenhaller Magazin ermutigten Stefan Schimmel „einfach weiterzumachen“. Ein voll besetztes Zeltfestival in Waging, zweimal 400 Besucher im Teisendorfer Poststall, Kössen, Deggendorf, das Münchner Vereinsheim Schwabing… – der Schritt auf die Kabarettbühne war der Richtige. Jetzt, nach gut drei Jahren und über 70 großen und kleinen Auftritten, präsentiert der Reichenhaller Kabarettist sein neues Programm: „Ohne Schmarrn!“.

Und wieder sind Gitarrist Volker Schach sowie Pianist Andi Vogl an seiner Seite. Denn Musikkabarett ist das Entertainment-Drittel des Abends. „Mit Volker und Andi wird die Sache bunt und rund“, lacht der 50-jährige Schimmel, der sich auch im neuen Programm wieder zwischen Schwer- und Übermut hin und herhangelt. Seine Themen schürft er aus dem eigenen Leben. Spezln müssen herhalten, wenn es um Hypochondrie oder die Midlife-Crisis geht. Oder ist es sein persönlicher psychologischer Trip, seine eigene wirre Seelenlandschaft? Vielleicht. Immer aber bewegt er sich bei seinen (selbst)ironischen Analysen zwischen Comedy und Kabarett. Eine Mixtur, die er nicht gesucht hat, eine Mixtur, die auch im wirklichen Leben an ihm haftet. Deshalb muss er sich auf der Bühne nicht verstellen, er bleibt der, der er ist. Vom Privat- zum Bühnenmenschen findet auch in „Ohne Schmarrn!“ kein Klimawandel statt: ob er parodiert, den Entertainer mimt oder einfach nur „seinen Schmarrn“ erzählt. „Wenn du nicht in eine Bühnenfigur schlüpfst, dich auf der Bühne nicht verstellst, dann ist jeder Abend neu und anders – und so bringt jeder Abend auch seine besonderen Gelegenheiten für die spontanen Momente“, sagt der einstige Redakteur und jetzige Filmkonzepter.
Gitarrenvirtuose Schach, der bei allen Auftritten dabei war, bestätigt das: „Man weiß nie so genau, was als nächstes kommt. Das macht’s auch für mich spannend. Vor allem, wenn plötzlich ich selbst das Ziel seiner Gaudi bin.“

Man darf gespannt sein, was sich hinter und in den zwei Stunden „ohne Schmarrn“ verbirgt. Mit Sicherheit aber jede Menge aufgebaute und zerfallene Kartenhäuser, Wortwitz, Alltagsdilemma und das musikalische Sahnehäubchen. In diesem Sinne: Hallo again

Foto: Stefan Wiebel