euregio oratorienchor präsentiert

Lobgesang

Sinfonie-Kantate, F. Mendelssohn-Batholdy

So, 25. Juni 2017, 18:00 Uhr
Burghausen, Klosterkirche Raitenhaslach

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Mendelssohns „Lobgesang“ im Lutherjahr
Mit einem der bedeutendsten Werke Mendelssohns in einer der schönsten Klosterkirchen Bayerns möchte der euregio oratorienchor mit seinem Dirigenten André Gold auch einen Beitrag zum Lutherjahr leisten. Am Sonntag, den 25.06.2017 um 18 Uhr, als Abschluss des Raitenhaslacher Klostermarktes, führen Chor, Orchester und Solisten Mendelssohns Sinfonie-Kantate „Lobgesang“ op.52 auf. Neben dem Orchester Cappella Istropolitana, Bratislava – bekannt durch viele naxos CD-Aufnahmen – mit dem Gold auch in Bratislava unter Schirmherrschaft des Präsidenten schon musizierte, konnten hervorragende Solisten, Eva Schinwald (Sopran), Sonja Bühling (Mezzosopran) und Michael Birgmeier (Tenor) gewonnen werden. Michael Birgmeier begeisterte erst kürzlich in Burghausen als Evangelist in Bachs Johannespassion im Rahmen des Eröffnungskonzertes der Nachtstücke. Sonja Bühling pflegt u.a. eine rege Konzerttätigkeit, z.B.  Brucknerhaus Linz, Wiener Konzerthaus, Rokokosaal Augsburg und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Josef Wallnig, August Haltmayer, Hans Graf, Helmuth Rilling (Stuttgarter Bachwoche) sowie Stefan Vladar. Eva Schinwald ist dem Publikum bereits durch Aufführungen im Landkreis bekannt und begeisterte u.a. beim Mendelssohns Elias in der Basilika. Mendelssohn stellte  die biblischen Texte für sein opulentes Werk aus der deutschen Übersetzung der heiligen Schrift von Luther – bekanntlich 1455 von Guttenberg gedruckt  – für seine Symphonie selbst zusammen.
Viele Musikkenner vergleichen den „Lobgesang“ mit Beethovens 9. Sinfonie, besteht es ja ähnlich aus einem symphonischen Anfangsteil Nr.1 (mit drei zusammengefassten Sätzen) und dem Finale mit Gesang (Nr. 2-10). Das Eingangsmotiv der Symphonie wird zum krönenden Ruf des Chores: „Alles was Odem hat lobe den Herrn“ und begleitet den Zuhörer bis zum Schluss. Robert Schumann stellte in seiner begeisterten Rezension fest: „Alles Lob über die herrliche Komposition! Was den Menschen beglückt und adelt, finden wir hier beisammen, fromme Gesinnung, Bewusstsein der Kraft, ihre freiste, natürlichste Äußerung; die musikalische Kunst des Meisters, die Begeisterung, mit der er gerade an diesem Werke arbeitete, namentlich da, wo der Menschenchor die Hauptrolle bekommt, nicht weiter in Anschlag zu bringen.“

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