Hamlet Ticket
3. Schauspiel Saison 2017/2018

Hamlet

von William Shakespeare

Do, 25. Januar 2018, 20:00 Uhr
Burghausen, Stadtsaalgebäude Burghausen

Tickets ab 16,00 Jetzt Tickets auswählen

Heuer gibt es für das Publikum einen neuen Service: ein Shuttle-Bus fährt ab 19 Uhr eine Runde, beginnend beim Alten Bahnhof über verschiedene Haltestellen zum Stadtplatz und nach Ende des Konzerts ab 22.45 wieder zurück. Die Fahrt kostet zwei Euro. Den genauen Fahrplan gibt es auf der städtischen Homepage unter www.burghausen.de/kulturbuero .  Eine Anmeldung für den Bus ist nicht nötig.

Hamlet
Schauspiel von William Shakespeare

Mit : S. Bischoff, S. Emirze, A. Erfurth, Ch. Schulenberger/Th. Kellner, D. Prawdzik, T. Artur Priebe und U. Stämpfli
Regie: Kai Frederic Schrickel
Neues Globe Theater Potsdam

Shakespeares Hamlet gilt als eine der berühmtesten Geschichten, die auf den Theaterbühnen dieser Welt erzählt wird. Es gelingt dem Regisseur Kai Frederic Schrickel die Geschichte so geradlinig zu erzählen, dass kaum ein Verirren in den langen Versen möglich ist. Vor allem aber hat er das Drama gezielt auf die zwischenmenschlichen Konflikte komprimiert und so ein Stück geschaffen, das sich nicht so fern unseres Erlebnishorizontes bewegt. Hier geht es nicht politische Ränkespiele, sondern um den Verfall eines jungen Mannes, der an den Ansprüchen der Gesellschaft scheitert, Mitmenschen mit in sein Unglück zieht und schließlich an seinem Leben zerbricht. Saro Emirze spielt diesen Hamlet mit einer Intensität, die an die Nieren geht und trotzdem niemals zu viel ist.
„Überhaupt vollbringt das Ensemble, das ganz nach Shakespearscher Tradition nur männlich besetzt ist, eine Glanzleistung.“ (Potsdamer Neueste Nachr.)
In dieser Inszenierung , schreibt die SZ, sind die Grenzen zwischen Tragödie und Komödie fließend, vermählt sich immer wieder das Alberne mit dem Schrecklichen: Zitate, Spiegelungen, Spiel im Spiel, Metaebenen, Maskeraden – nichts ist sicher, die Weltordnung ist nachhaltig gestört. Hollywoodreif sind die Kampfchoreografien. Das Bühnenbild, die Vielfalt der gelungenen Kostüme, diverse Erzählebenen und vor allem die vielen komödian-tischen Details machen diese Inszenierung zu einem echten Vergnügen, ohne dass die Tragik zu kurz käme.

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