boogie woogie nacht willisohn Ticket

Boogie Woogie Nacht

18. Töginger

Fr, 09. März 2018, 20:00 Uhr
Töging a. Inn, Kulturzentrum Kantine

Tickets ab 21,00 Jetzt Tickets auswählen

mit Christian Willisohn, Matthias Heiligensetzer und Ulrike Hausmann

Die „goldenen“ Zeiten für Boogie Piano wurden einerseits durch den Aufschwung im Musikleben nach der Überwindung der großen Wirtschaftskrise in den USA Mitte der 1930er Jahre begünstigt. Andererseits spielte bei dieser Entwicklung der Talent-Scout John Hammond (1910-1987) eine entscheidende Rolle. Er machte Boogie-Woogie „salonfähig“. Im Dezember 1938 und 1939 organisierte er die legendären „From Spirituals to Swing“ Konzerte, welche die Entwicklung der afroamerikanischen Jazzmusik präsentierten und ein regelrechtes Boogie-Woogie-Fieber auslösten. Es wurde überliefert, dass nach einem der Konzerte, die Türsteher mehrere in Extase geratene Boogie Fans auffordern mussten, von den Kronleuchtern wieder runter zu klettern.
Dies wird mangels Kronleuchtern im Töginger Kulturzentrum Kantine zwar nicht passieren, trotzdem wird keine Haftung für wundgeklatschte Handflächen, oder Schäden an rhythmisch zuckenden Körperteilen übernommen.
Christian Gumbiller und Peter Heger präsentiert zum 18. Mal die Stars der europäischen Boogieszene.
Christian Willisohn zählt heute zu den herausragenden Persönlichkeiten der Musikszene. Wo immer er auftritt, werden ihm von Presse und Publikum höchste Musikalität, Kreativität und eine überlegene Virtuosität bescheinigt. Der Pianist und Sänger geht mit seinen Kompositionen von den ursprünglichen Wurzeln des Blues aus und führt seine Zuhörer vom Grundgedanken zu den unzähligen Facetten dieser Musik. Christian Willisohns musikalische Karriere begann 1980 in der Münchner Clubszene. Seitdem begeistert er sein Publikum in Konzertsälen und Clubs rund um den Globus. Auf Festivals wie Montreux, Den Haag, Ascona, Nyon, Luzern, Kopenhagen, Breda, Burghausen, Wien, München, Hamburg, Lyon, Paris, Barcelona, Zypern, New York, Chicago, New Orleans, Sydney, Auckland, etc. eroberte er sich eine große Fangemeinde. Sein musikalischer Stil wurde besonders geprägt durch längere Aufenthalte in den USA, im Besonderen in Chicago und New Orleans – unüberhörbar in jedem seiner Konzerte.
Matthias Heiligensetzer spielt Boogie-Woogie „at its best“: Klassiker, die modern interpretiert aufblühen. Blues, der gefühlte Melancholie in erlebbare Töne verwandelt. Boogie, der mit Rock´n Roll-Elementen injiziert kein Bein stillstehen lässt.
Matthias` Repertoire ist ein buntes Boogie-Crossover, das sein breites Musikspektrum deutlich macht und seinem Talent die passende Spielwiese gibt. In Live-Situationen gesellt sich zur musikalischen Stärke auch sein Talent im Umgang mit dem Publikum. Keine aseptische Künstlerdistanz, sondern lebendiger Kontakt mit Fans und Zuhörern.
Begeistert von einem Jazzworkshop nahm die Dresdnerin Ulrike Hausmann von 1990 bis 1994 Unterricht in Jazzklavier bei Budde Thiem und Volker Graf an der Musikschule in Fürth.
Nach verschiedenen beruflichen Stationen zog es sie wieder zurück an die Elbe nach Dresden. Hier erfolgte der Kontakt mit dem Boogie-Duo 2Hot. Durch diese Verbindung spielte sie regelmäßig beim internationalen Dixieland Festival Dresden, dem Elbhangfest, dem Inselfest, sowie verschiedene Klubkonzerte. Es folgten Auftritte mit Vince Weber (u.a. in der legendären Hamburger Fabrik am 8. 8. 2010), mit Axel Zwingenberger, der sie im März 2010 zur gemeinsamen Session mit Charlie Watts auf die Bühne bat. Ebenso ist sie bei der Reihe “Boogie Round The Globe” in Hamburg im Cotton Club und mehrfach mit Australiens Boogie- und Ragtime-Queen Jan Preston unterwegs.

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