Tuba und Orgel

Andreas Hofmeir und Barbara Schmelz

Nordwinde

So, 15. September 2019, 16:00 Uhr
Au am Inn, Stiftskirche Au am Inn

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Um es mit Andreas Martin Hofmeirs Worten zu sagen: Bei so vielen Pfeifen kommt es auf eine mehr auch nicht mehr an. Und während die Kirchenmusikdirektorin des Salzburger Stifts Nonnberg Barbara Schmelz durch ihre Manuale jagt, bläst der ECHO-Preisträger gemütlich in seinen aufgerollten 16-Fuß. Mit dem wunderbaren Farbenreichtum, den die Orgel als Königin der Instrumente ihr Eigen nennt, ist sie der Klangfülle von Hofmeirs Tuba Fanny ein ebenbürtiger Partner. Ob in barocken Bearbeitungen als Continuo, als sanftes Streicherensemble in den Englischen Volksliedern von R. V. Williams oder als Jahrmarktdrehleier in Gades Tango Jalousie, Barbara Schmelz bietet auf ihrem Instrument einen musikalischen Rahmen, der abwechslungsreicher kaum sein könnte. Und eben diesen nutzt Hofmeir, um der Welt zu zeigen, was sie eigentlich schon lange ahnt: Dass die Tuba von allen Instrumenten das schönste, wohlklingendste, hochentwickelste und wunderbarste überhaupt ist. Ja, so kann man das sagen.

Nordwinde

Edvard Grieg (1843-1907)
op. 65, No. 5 I balladetone (Im Balladenton)
op. 68, No. 2 Bestemors menuett (Großmutters Menuett)
op. 68, No. 5 Bådnlåt (An der Wiege)
aus den Lyrischen Stücken

John Rutter (*1942)  
Of a Rose, a lovely Rose

Barbara Schmelz (*1988)  
Improvisation über ein schwedisches Sommerlied

Schwedisches Volkslied  
Uti vår hage (Auf unserer Wiese)

Ralph Vaughan Williams (1872-1958)  
Six studies in English folksongs:
Lovely on the water
Spurn Point
Van Dieman’s Land
She borrowed some of her Mother’s Gold
The Lady and the Dragoon
As I walked over London Bridge

Dietrich Buxtehude (1637-1707)  
Präludium in D- Dur BWV 139

Sergei Rachmaninoff (1873-1943)  
Vocalise
aus 14 Romanzen op. 34

Martin Akerwall (*1963)  
Meditation

Jörg Duda (*1968)  
No. 2 Nocturne: Rautjärvi
aus Matkalla

Jacob Gade (1879-1963)  
Tango Jalousie